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Wertschätzung - Clarissa Leclaires Blickwinkel


Wenn ich an Wertschätzung denke, denke ich automatisch an die gewaltfreie Kommunikation. Denn dort wird davon ausgegangen, dass der Mensch von Natur aus ein einfühlsames, kooperatives und wertschätzendes Wesen ist.


Wertschätzung gehört zu den Grundbedürfnissen, die in jedem Menschen verankert sind. Wie bei allen Grundbedürfnissen ist es also unser bewusstes oder unbewusstes Bestreben, dieses Bedürfnis zu befriedigen.


Dafür gibt es zwei verschiedene Wege.


Wir können unser Bedürfnis danach, Wertschätzung zu erfahren, dadurch befriedigen, indem Mitmenschen uns Wertschätzung entgegenbringen. Sei es ein Arbeitskollege, der einen wissen lässt, wie sehr er die Arbeit schätzt, die man selbst verrichtet, oder ein Freund, der einen Wertschätzt für das was man ihm gibt, oder für die Art wie man ist. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Wertschätzung von Mitmenschen zu erfahren. Manchmal liegt diese Wertschätzung in den kleinen Gesten des Alltags. Manchmal sind es große Worte, die einen tief berühren…


Eine andere Möglichkeit, sich dieses Bedürfnis zu befriedigen liegt in uns selbst. Wir können uns nämlich auch selbst wertschätzen, für all das was wir tun, wie wir sind und wie wir denken.


Ich selbst habe Wertschätzung als einen Treibstoff meiner Motivation kennen gelernt. Vielleicht kennst du das auch? Es fühlt sich einfach schön an, positives Feedback zu bekommen. Es motiviert dazu, weiter zu machen und manchmal sogar, über sich hinauszuwachsen.


Wertschätzend zu sein sich selbst und anderen gegenüber ist meiner Meinung nach keine „Methode“ oder ein „Tool“, sondern eine Haltung. Eine Haltung, die von einem wohlwollenden Menschenbild geprägt ist, in der man seinen Fokus auf Ressourcen legt und nicht auf Defizite.


Wertschätzung: von Clarissa Leclaire


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