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Selbstfürsorge



Autorin: Ina Möhlenbeck

Gefühlt ist dem Thema Selbstfürsorge in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit zugekommen. Vielleicht weil die Fälle von Burn-Out und Erschöpfung nicht aufhören zu steigen. Vielleicht ist es aber auch nur für mich so, weil mir in meiner Social Media Bubble viel Inhalt dazu begegnet.


Vielleicht auch weil ich mir erlaubt habe, mein Leben auf ein neues Level Selbstfürsorge upzugraden.


Selbstfürsorge war in der Vergangenheit nicht wirklich meine Stärke. “Dafür habe ich keine Zeit” hab ich oft gedacht.

Rückblickend betrachtet, habe ich so oft aus dem letzten Loch gepfiffen und trotzdem wie verrückt weiter gestrampelt.

Ich war mir selbst einfach nicht wichtig genug, um die Reißleine zu ziehen und mein Leben umzukrempeln. Hin zu einem Leben in dem mein Wohlbefinden der Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit ist.

Abhängig von dem Gefühl von anderen Menschen gebraucht zu werden, hätte ich damals einen Teufel getan und Treffen mit Familie oder Freunden abgesagt und mich stattdessen um meine eigenen Bedürfnisse gekümmert. Im Leben nicht!

Denn dafür hätte ich erst einmal auf meine Bedürfnisse hören müssen. Doch im Dauerlauf mit Sprint-Geschwindigkeit, mindestens vier Bälle gleichzeitig jonglierend und mit Kopfhörern auf voller Lautstärke lässt es sich so schlecht innehalten und zuhören.

Und schon gar nicht reflektieren, was ich, was mein Körper, mein System eigentlich gerade braucht.


Heute verstehe ich: Nur wenn ich mich ausreichend um mich selbst kümmere und es mir gut geht, habe ich Energie, mein Leben in voller Präsenz zu leben und genau dabei auch andere Menschen zu unterstützen. Diese Kombination wiederum gibt mir neue Energie, nährt meine Akkus und fühlt sich leichtfüßig schön an.

Ich habe in den letzten Jahren auf meinem Weg zu mehr Selbstfürsorge verstanden, dass es dabei um so viel mehr geht, als darum, sich einen Tag im Spa zu gönnen, Gesichtsmasken zu machen und Massagen zu nehmen - wobei das natürlich auch sehr wohltuend sein kann;)

Für mich ist Selbstfürsorge vor allem auch eine Reihe von - manchmal harten - Entscheidungen. Immer und immer wieder aufs Neue.

Die Entscheidung, meinen toxischen Gedanken entgegen zu wirken und mehr Raum für positive Gedanken zu schaffen.

Die Entscheidung, die volle Verantwortung für meine mentale Gesundheit zu übernehmen und dies zu einer Priorität zu machen.

Die Entscheidung mein Glücksempfinden nicht mehr von äußeren Faktoren bestimmen zu lassen.

Diese Beispiele stehen stellvertretend für so viele kleine und große Entscheidungen, die wir im Alltag treffen können.

All dem liegt die Entscheidung zugrunde, sich selbst wichtig genug zu sein.

Wichtig genug, um aus Liebe zu sich selbst Entscheidungen zu treffen.

Stets in dem Bewusstsein, dass wir die beste Version unserer Selbst sein können, wenn es uns selbst gut geht.

Dann und nur dann können wir in unserer vollen Kraft stehen und auch für andere da sein.

Gib auf dich Acht! Du bist es wert! Denn Du bist wundervoll.

Möchtest Du der wichtigste Mensch in deinem Leben werden nur weißt noch nicht so richtig wie Du das anstellen sollst? Ich begleite dich gerne!

#coaching #systemischescoaching #selbstfürsorge

Foto © unsplash.de

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