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Glück - Jochen Krölls Blickwinkel



Im Glück ist, wer im Leben verwirklicht, was in ihr/ihm an Potential angelegt ist. Wir alle bringen ein „Profil“, ein einzigartiges So-Sein mit Facetten und Ausprägungen in diese Welt. Wenn dieses Profil zufällig den klassischen Bildungsinhalten des etablierten Bildungssystems entspricht, erzielen wir gute (Schul-) Noten. Sind die Facetten des Profils anders ausgerichtet, sind sie unter Umständen nicht ohne weiteres erkennbar. Sie zu erkennen und zu entwickeln sollte allererste Aufgabe von uns Menschen sein, um aus glücklichen Kindern glückliche Menschen im Sinne von Erfüllung hervorzubringen. Die Zusammensetzung der unterschiedlichen, erkannten und verwirklichten Profilen hat dann — das ist meine Überzeugung — eine Art „optimale Gesellschaft“ als zwingende Folge. Die glückbringenden Fähigkeiten, Eigenschaften und Kompetenzen ergänzen sich auf wunderbare Weise.


Erste Voraussetzung ist nach meiner Auffassung also die Grundhaltung von Offenheit gegenüber allem möglicherweise Unerwartetem, das uns in der Person eines Kindes entgegenwirkt. Das allein reicht allerdings kaum aus. Wichtig ist ebenfalls möglichst vielfältige Anregung, damit das noch Verborgene emportreten kann, das wir dann entwickeln können. Zu der Grundhaltung von Offenheit gehört, dem Heranwachsenden die Zuversicht und das Selbstvertrauen zu vermitteln, dass es „richtig“ ist, so wie es eben ist. Diese optimalen Voraussetzungen erfordern von Eltern ein Maß an pädagogischen und psychologischen Kompetenzen, über welche selbst professionelle Pädagogen oft nicht verfügen. Oberste politische Aufgabe wäre also, Rahmenbedingungen herzustellen, die gleichzeitig aus dem familiären Umfeld die Liebe und Selbstvertrauens-Förderung gewährleistet und aus einem pädagogischen Umfeld die übrigen Förderkompetenzen und deren Umsetzung.


Das sind die optimalen Voraussetzungen. Was aber, wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, unter denen gegenwärtig nur ein ganz geringer Teil der Menschen aufwächst? Dann können wir nachträglich uns auf eine Entdeckungsreise begeben.


Eine Reiseroute kann die Genius-Methode sein. Ein Dialog mit sich selbst, unterstützt durch behutsame Begleitung, Fragen und Anregungen.


Glück, von Jochen Krölls



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